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Intern. Dressurfestival 2011

Heinrich Kampmann mit Verdienstorden ausgezeichnet
 

 
(Lingen) Das 12. Internationale Dressurturnier war wie seine elf Vorgänger auch ein bedeutender Imageträger für die Stadt Lingen und das gesamte Emsland. Das war der einhellige Tenor beim traditionellen Emsländischen Abend der Stadt Lingen im Hotel am Wasserfall am Freitagabend. Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens an Turnierleiter und Turnierinitiator Heinrich Kampmann.

Reiter und Reiterinnen waren ebenso der Einladung gefolgt wie die internationalen Turnierrichter und Organisatoren des Turniers. 
"Eine bessere Imagewerbung als das CDI kann ich mir für unsere Stadt nicht vorstellen", gab sich der neue Oberbürgermeister Dieter Krone euphorisch und lobte Kampmann: "Er hat der Sportveranstaltung auf dem Festplatz an den Emslandhallen ein Gesicht gegeben." Das Festival zähle mittlerweile zu den wichtigsten Reitsportevents in der europäischen Dressurszene, und die hohe Resonanz in der Reitsportszene und in den Medien zeige, welches Renommee die Veranstaltung auf internationalem Parkett eigenommen habe. Den besonderen Charme der Veranstaltung mache die Verbindung von sportlichen Höchstleistungen sowohl der Weltelite als auch der ambitionierten Nachwuchstalente aus.

"Lingen hat sich längst zum Laufsteg für die Nationenpreise und Europameisterschaften gemausert - das liegt nicht zuletzt an der großartigen Organisation und dem enormen Engagement der Verantwortlichen, die das Dressurfestival in Lingen zu dem gemacht haben, was es heute ist", so Krone weiter.
 
Bei so viel Lob blieb Kampmann in der Antwort nur Dank zu sagen. "Unser neuer Oberbürgermeister unterstützt uns nach besten Kräften." Einen Seitenhieb auf die Richter des Turniers konnte Kampmann sich wie in jedem Jahr nicht verkneifen. "Wir haben ein sehr gutes Richten erlebt, wenn es auch manchmal nicht klappte".
 
Hubertus Schmidt als Aktivensprecher schwärmte: "Ich bin seit zehn Jahren dabei. Hier gibt es ganz, ganz tolle Voraussetzungen und Bedingungen für unseren Sport. Wir hoffen, dass es das CDI Lingen noch lange geben wird." Das Lob auf das CDI krönte die internationale Turnierrichterin Katharina Wüst: "Man kommt nach Lingen und fühlt sich gleich zu Hause. Es ist einfach ganz toll hier!"
 
Viele wussten Bescheid, nur Heinrich Kampmann nicht, als der OB kurzfristig den Empfang unter Ankündigung einer Überraschung verließ. Ausgestattet mit Amtskette und in der Hand das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens, kam er zurück. Zur völligen Überraschung des Präsidenten des D.C. Hanekenfähr überreichte Krone im Auftrage des Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister ihm die Besitzurkunde der Auszeichnung und heftete Kampmann unter "Standing Ovations" der Gäste das Verdienstkreuz am Bande ans Revers seines Jacketts.
 
"Ich gratuliere Ihnen, mein verehrter Herr Kampmann, ganz herzlich zu dieser hohen Auszeichnung, auch im Namen des Stadtrates und der Verwaltung der Stadt Lingen. Wir freuen uns mit Ihnen über diese Anerkennung Ihres Wirkens, die Sie wahrlich verdient haben." Kampmann habe, so Krone weiter, "außerordentliches Engagement" im wirtschaftlichen und sportlichen Bereich gezeigt.
 
Der Oberbürgermeister stellte aber auch heraus, dass Heinrich Kampmann 2002 eine Kulturstiftung zur Förderung und zum Erhalt der Kunsthalle Lingen ins Leben gerufen habe. "Sie haben einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Popularität des Dressursports zu erhöhen, das kulturelle Leben in Lingen zu erhalten und zu fördern und nicht zuletzt auch den Bekanntheitsgrad der Stadt Lingen zu steigern", schloss Krone seine Laudatio auf Dressurfreund und Unternehmer Kampmann.

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